Etwas Privates

 

Aus : Offene Fragen. 70 Jahre PEN-Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland:

 

              Michel R. Lang

Geboren 1940 vier Wochen nach dem Einmarsch der Nazi-Wehrmacht in Paris in der Arena von Nimes, von Eltern, die als Juden aus Deutschland emigiert waren. 1943 Verhaftung und Deportation der Eltern (Mutter nach Ravensbrück, Vater nach Drancy). Blieb mit Bruder Peter zurück in Frankreich. 1960 nach Berlin. Volonteur bei der Berliner Morgenpost, vorübergehend Unterstützer der Außerparlamentarischen Opposition, danach Buchübersetzer und Journalist. In Israel Kriegskorrespondent während des Yom-Kippur-Krieges 1973 und des 1. Golf-Krieges 1991. Seit 1993 Korrespondet für Radio Juive in Paris. Michel R. Lang starb am 22.10.2004.

 

Michel war 33 Jahre lang mein Mann, Freund und Vertrauter.